Finanzierung von Reitanlagen

Finanzierung von Reitanlagen

Ob bei Bauvorhaben, Renovierung, Modernisierung, Investitionen oder gar dem Kauf eines Pferdebetriebs oder einer Reitanlage: zumeist kann die gesamte Summe nicht aus eigener Tasche getragen werden, sondern muss zu einem Teil finanziert werden.

Erster Ansprechpartner hier ist naturgemäß zumeist die Bank. Hier schon gilt es neben der Wahl der richtigen Bank, sich möglichst breit aufzustellen und Vergleichsangebote von anderen Banken zu erhalten. Dies ist in Zeiten steigender Zinsen wichtiger denn je.

Ob eine Bank eine Finanzierung erteilt, ist neben der Bonität von vielen weiteren Aspekten abhängig. Wichtig ist hier unter anderem die eigene Sachkunde, der Anteil der Fremdfinanzierung zum gesamten Kapitalbedarf und auch die Einschätzung des Wertes des Bauvorhabens bzw. beim Kauf die Bewertung der Pferdeimmobilie zur Besicherung.

Während sich die Höhe des Kapitalbedarfs meist durch die Summe der geplanten Investitionen errechnet, fordert die Bank beim Kauf einer Reitanlage zumeist ein Wertgutachten, um für sich selbst festzustellen, wie hoch sie den Beleihungswert für den Pferdebtrieb ansetzt. Hier können wir Ihnen durch unser Netzwerk Gutachter stellen, die zeitnah und kundenorientiert ein solches Gutachten erstellen.

Stimmt das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital im gesamten Kapitalbedarf, möchte sich die Bank neben der persönlichen Eignung ein Bild von der Rentabilität machen. Hier gilt es, Berechnungen und Pläne zu entwerfen, die die gesamte Situation so darstellen, dass ein oftmals betriebsfremder Banker alles nachvollziehen kann. Zudem ist bis ins Detail in der Rentabilitätsrechnung für die kommenden Jahre das erwartete Geschäftsergebnis darzustellen und zu prognostizieren. Hier kann die Bank ableiten, ob es auch im Worst-Case-Szenario die Chance für den Kreditnehmer gibt, den Kapitaldienst zu leisten und das Darlehen mit Zins und Teilgung zu bedienen.

Solche Pläne oder Konzepte sind nicht nur umfangreich, sondern müssen auch nachvollziehbar und realistisch sein. Nicht immer kennen sich die Banker in der Pferdewirtschaft aus, aber dennoch verfügen sie über genügend Erfahrung, um zu beurteilen, was umsetzbar scheint und was dem Alltags-Check nicht standhalten wird.

Wir können Sie mit unserer Erfahrung und Expertise bei allen Anforderungen, Schritten, Hürden und Gefahren auf dem Weg der Beantragung eines Kredites bis zur Bewilligung nicht nur begleiten, sondern Ihnen hier die gesamte Arbeit abnehmen und zudem auch für Sie nach Banken suchen und mit ihnen direkt verhandeln.

Anmerkung:

In unserem Alltag werden wir immer wieder mit Anfragen nach einer Vollfinanzierung für Pferdebtriebe konfrontiert. Eine Vollfinanzierung bedeutet, dass die Bank den kompletten Kapitalbedarf durch einen Kredit trägt. Dies ist nicht (mehr) realistisch. Bitte gehen Sie davon aus, dass Sie mindestens 25-30 % des gesamten Kapitalbedarfs durch Eigenkapital, Besicherung oder Sicherheiten selbst leisten müssen. Hier gibt es allerdings gewisse Optionen, Eigenkapital durch Zuschüsse, Fördergelder, Verkäuferdarlehen, Beteiligungen etc. zu generieren. Mehr Infos dazu erhalten Sie gerne bei uns.

Wir freuen uns auf ein für Sie kostenloses Erstgespräch. Einfach das Kontaktformular ausfüllen und wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

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